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  • maritpaulsen

Jetzt wird es ernst.


Ende März kam nun mein letztes festes Gehalt und damit wird natürlich auch die Angst ein kleines bisschen größer. Vor ein paar Wochen hieß es von Freunden und Kollegen "Ich bin neidisch das du das machst" oder "Ich wünschte ich wäre auch so mutig". Ja, zu recht. Ich finde mich auch unglaublich mutig. Aber ich bin auch absoluter Realist. Denn von nix kommt auch nix. Und natürlich kann es auch in einem halben Jahr heißen "Ja, war schön mit der Selbstständigkeit, hat aber nicht geklappt". Und wenn das so ist, dann habe ich es wenigstens versucht. Und das ist es alle Mal wert.


Aber ich male den Teufel nicht an die Wand, denn ICH WILL DAS HIER. Total. Ich habe mich so darauf gefreut und ich will diese Freiheit - diese Unabhängigkeit. Ich will mein eigener Chef sein. Meiner Kreativität komplett freien Raum lassen. Meinem Körper zuhören und in die richtige Richtung lenken. Ich will gesund und glücklich sein. Und vor allem positiv. Und das geht nur, wenn ich mit meinem Job zufrieden bin. So viele Selbstständige sagen, dass es sich nicht so anfühlt wie arbeiten, wenn man das tut, was man einfach gerne macht. Und JA. Es stimmt. Ich habe vor ein paar Wochen eine kleine Hochzeit begleitet und ich kam nach Hause und habe gedacht "DAS ist jetzt mein Job? Mega!". Ja! Es hat sich nicht wie Arbeit angefühlt. Es war das, was ich einfach gerne mache. Mit Menschen zusammen arbeiten. Die Kunden mit schönen und authentischen Fotos glücklich machen. Eine Erinnerung in Bildern festhalten. Ist das nicht ein wunderschöner Job?


Ja, ist es. Und ich hoffe soooo sehr, dass ich das finanziell so lange wie möglich schaffe. Und ja, ich gehe noch zusätzlich kellnern - aber weil ich es will. Und es macht mir Spaß. Ich habe ja nun keine Kollegen mehr und da finde ich es schön, wenn ich dort noch einen sozialen Austausch habe und Kontakte knüpfen kann. Und das alles nur, weil ich es will.


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